Alle Beiträge
Erklärung2026/04/23

WebP vs PNG vs JPG: Welches Bildformat solltest du nutzen?

Klare Übersicht zu WebP, PNG und JPG – wann welches sinnvoll ist, was die Kompromisse sind und wie du kostenlos zwischen ihnen wechselst.

JPG, PNG und WebP sind die drei gängigsten Bildformate im Web – austauschbar sind sie aber nicht. Die falsche Wahl bedeutet aufgeblähte Dateien, fehlende Transparenz oder Qualitätsverlust, wo es weh tut. Hier kommt der Überblick, wann welches Format passt.

Schnellvergleich

JPGPNGWebP
Kompressionverlustbehaftetverlustfreibeides
Transparenzneinjaja
Geeignet fürFotosScreenshots, LogosWeb-Bilder
Browser-Unterstützunguniverselluniversellmoderne Browser
Typische Dateigrößekleingroßam kleinsten

JPG: ideal für Fotos

JPG (auch JPEG) arbeitet verlustbehaftet – ein Teil der Bilddaten wird verworfen, um die Datei kleiner zu machen. Bei Fotos mit vielen Farbnuancen fällt dieser Verlust kaum auf, der Größenvorteil ist dafür beträchtlich.

Setze JPG ein für:

  • digitale Fotos und Produktbilder
  • Bilder, bei denen die Dateigröße wichtiger ist als pixelgenaue Treue
  • E-Mail-Anhänge und Social-Media-Uploads

Vermeide JPG bei:

  • Screenshots, Diagrammen oder Bildern mit scharfem Text (an Kanten werden Kompressionsartefakte sichtbar)
  • Logos und Icons
  • Bildern, die einen transparenten Hintergrund brauchen

PNG: top für Grafiken und Transparenz

PNG ist verlustfrei – nichts wird verworfen. Du bekommst exakt das zurück, was du speicherst, ideal für Bilder, in denen Schärfe zählt. Außerdem unterstützt PNG vollständige Alpha-Transparenz.

Setze PNG ein für:

  • Logos, Icons und UI-Screenshots
  • Bilder mit Text oder feinen Linien
  • alles, was einen transparenten Hintergrund braucht

Vermeide PNG bei:

  • großen Fotos (Dateien sind teils 5–10× größer als das JPG des gleichen Bildes)

WebP: der moderne Standard fürs Web

WebP wurde von Google entwickelt, um JPG und PNG im Web abzulösen. Bei gleicher Qualität liefert es kleinere Dateien als beide – etwa 25–35 % weniger als JPG – und unterstützt zusätzlich Transparenz.

Setze WebP ein für:

  • Web-Bilder, bei denen die Ladezeit zählt
  • Bilder, die über ein CDN ausgeliefert werden
  • moderne Sites, die aktuelle Browser bedienen

Vermeide WebP bei:

  • Dateien, die in älteren Programmen ohne WebP-Unterstützung geöffnet werden müssen
  • Versand außerhalb von Web-Kontexten, wenn die Kompatibilität unklar ist

Zwischen den Formaten umwandeln

Alle Konvertierungen laufen direkt im Browser – ohne Datei-Upload: